Umwelt
Klimawandel und Umweltschutz können umso effektiver bekämpft werden, je mehr Einigkeit in der Umweltpolitik der Staaten besteht. Die EU setzt mit verschiedenen Programmen ein deutliches Zeichen für eine „grünere“ Zukunft.Der Klimawandel ist kein nationales Phänomen, sondern ein grenzüberschreitendes Problem, dem kein Land alleine Herr werden kann. Daher haben sich alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union ein gemeinsames Ziel gesetzt: Bis 2020 soll der Ausstoß von Treibhausgasen um mindestens 20 Prozent reduziert werden. Um das zu erreichen setzt die Europäische Union auch stark auf Erneuerbare Energieformen. Ein Fünftel der Energie soll künftig aus Biomasse, Wasser- und Windkraft sowie Solaranlagen gewonnen werden. Derzeit sind es nur 6,5 Prozent.
Durch die Förderung Erneuerbarer Energieträger wie Wasser-, Windkraft, Biomasse und Solarenergie trägt die Europäische Union auch zur Versorgungssicherheit ihrer Mitgliedstaaten bei. Denn der größte Nachteil der traditionellen Energieträger Gas, Öl und Kohle, neben dem CO2-Ausstoß, ist die Tatsache, dass sie nur begrenzt vorhanden sind. Die EU investiert viel Geld in Forschung und Technologie, damit wir weniger abhängig von diesen endenwollenden Brennstoffen sind.
Aber auch andere Themen wie die Aufrechterhaltung und Verbesserung der europäischen Badegewässer zählen zu den Prioritäten der Europäischen Union.
