EUF- Award 2009
Dass Töchter für eine Unternehmensnachfolge genauso befähigt sein können wie Söhne, davon sind EUF-Unternehmerinnen überzeugt und motivieren auch zukünftige Nachfolgerinnen, die Übernahme anzustreben. 22 Unternehmerinnen aus ganz Österreich wurden am 5. Oktober 2009 für ihre Vorbildwirkung und ihre Pionierarbeit mit dem EUF-Award 2009 ausgezeichnet.
Die vor Ort präsentierte Studie „Wenn Töchter weiterführen: Erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch Frauen" kam zum Schluss, dass für Nachfolgerinnen die Vereinbarung von Familie und Beruf eine größere Rolle spiele als für Nachfolger. Das sei auf das noch immer verankerte Rollenbild der Frau als die für den Haushalt und die Kindererziehung Zuständige zurückzuführen. Eine Vereinbarung beider Rollen sei zwar schwer, aber sicherlich möglich.
Gertrude Schatzdorfer, eine der Preisträgerinnen und lebender Beweis dafür, ist überzeugt: „Frauen müssen nicht Männer werden, um das gleiche zu erreichen. Es soll ja kein Kampf der Geschlechter sein. Im Gegenteil: Nur gemeinsam können wir stark sein - gerade in so schwierigen Zeiten". Auch Christian Friesl, IV-Bereichsleiter für Gesellschaftspolitik, der gleich vier Frauen aus der Industrie den Preis überreichen konnte, betonte: „Unser Anliegen ist es, Leitbetriebe in ihrer Wirtschaftlichkeit zu fördern. Dazu braucht es auch eine gezielte Frauenförderung abseits alter Rollenbilder".
Wir gratulieren allen Preisträgerinnen sehr herzlich besonders Dr. Karin Exner-Wöhrer, Salzburger Aluminium AG, Mag. Anette Klinger, IFN-Holding AG, Gertrude Schatzdorfer, Schatzdorfer Gerätebau GmbH & Co KG, sowie Dkfm. Heidegunde Senger-Weiss, Gebrüder Weiss GmbH Transport & Logistik.
Weitere Informationen über den Award, die Plattform sowie die Studie finden Sie unter: http://www.euf.cc/
