Industrie begrüßt Umsetzungsplan „Elektromobilität in und aus Österreich“
IV-VGS Koren: Gemeinsame Weg des BMWFJ, BMVIT und BMLFUW für Elektromobilität erfreulich – Nun zählt Umsetzung – Elektromobilität aus Österreich unterstützen, um neue Marktchancen zu nützenDie Industrie begrüßt den heute, Dienstag, vom Ministerrat beschlossenen Umsetzungsplan zur Förderung von Elektromobilität in und aus Österreich. „Der Umsetzungsplan ist ein richtiger Schritt, um einen ganzheitlichen Ansatz der Elektromobilität in Österreich zu forcieren. Damit wird unserer Forderung nach einer koordinierten Elektromobilitätsstrategie für Österreich Rechnung getragen", so der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Peter Koren. Die Elektromobilität eröffne insbesondere für die österreichische Auto- und Zuliefer-, Elektro und Elektronikindustrie, der IKT-Branche aber auch in der Energieversorgung neue Marktchancen und könne zur Steigerung der österreichischen Wertschöpfung und den damit verbundenen Arbeitsplätzen in Österreich beitragen, so Koren.
„Für die Industrie ist das Thema Elektromobilität allen voran ein Standortthema. Daher ist es notwendig, nicht nur Elektromobilität in Österreich, sondern auch insbesondere Spitzentechnologie und Produktion für Elektromobilität aus Österreich zu fördern", betonte Koren. Der Schwerpunkt müsse daher auf Forschung und Entwicklung, Innovation und Technologieentwicklung sowie der erfolgreichen Industrialisierung und Marktüberleitung liegen. „Es wäre volkswirtschaftlicher Unsinn, würden wir die Chance nicht nutzen, um den Wirtschaftsstandort zu stärken und Technologieexport für globale Märkte zu generieren", so der Vize-Generalsekretär.
Es sei daher zu begrüßen, dass in dem Umsetzungsplan die Stärkung und Weiterentwicklung der Förderschwerpunkte und Förderintensitäten für Forschung, Entwicklung und Demonstration adressiert werde. Darüber hinaus sei die Unterstützung von Investitionen, Produktion und Ansiedelung im Bereich der Elektromobilität aus Österreich durch Schwerpunktsetzung in den etablierten Finanzierungs- und Förderungsinstrumenten positiv. Ebenso sei es erforderlich, für die Markteinführungsphase ein intelligentes Anreizsystem zur Stärkung der österreichischen Technologieführerschaft zu entwickeln. „Vielfalt ist auch bei der Elektromobilität Trumpf. Es ist zentral, dass ein breites Portfolio an schrittweiser Elektrifizierung in den Maßnahmen einbezogen wird", so Koren, der darauf verwies, dass konventionelle angetriebene Fahrzeuge mittelfristig dominieren würden. Es brauche daher auch Übergangstechnologien, wie etwa Hybrid, Plug In Hybride und Range Extender.
Zahlreiche Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft sowie die IV haben sich in den Diskussionsprozess für die Erarbeitung des Umsetzungsplans engagiert. „Wir werden im Interesse des Standortes diesen Prozess auch weiterhin aktiv begleiten", so Koren.
